Moderne Netzpolitik

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Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche lernen, ihre Meinung zu vertreten und dass es wirksam ist, eine Stimme zu haben sowie diese zu Gehör zu bringen. Schule ist ein zentraler Ort, an dem Demokratie erlernt und eingeübt werden kann.

Digitale Schule

Digitale Medien sollen stärker im Unterricht und bei der Teilhabe von Schülern, Eltern und Lehrern einbezogen werden. Das heißt, dass sowohl die Technik als auch die Ausbildung der Lehrkräfte und Schüler gegeben sein muss.

SICHERHEIT DURCH FREIHEIT

Smartphones gehören zur Lebenswirklichkeit junger Menschen. Die Nutzung von Smartphones zu verbieten oder bestimmte Apps zu verteufeln, ist kein sinnvoller pädagogischer Ansatz.

Das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist in einem fürchterlichen Zustand. Es ist geprägt von Idealen und Vorstellungen des letzen Jahrhunderts und fordert von Kindern und Jugendlichen Leistungen, die Schüler*innen überfordern statt fördern. Gerade deshalb setzen wir – die Jungen PIRATEN – uns für eine Umstrukturierung des deutschen Bildungssystems ein. Für uns muss die individuelle Entwicklung von Schüler*innen im Mittelpunkt stehen. Diese müssen den Freiraum haben, diese Entwicklung zu durchgehen, ohne von altbekannten Erwartungen oder möglichen Bestrafungen unter Druck gesetzt zu werden. Auch muss an Bildungseinrichtungen die Digitalisierung ernst genommen und vorangetreiben werden, dazu gehört auch insbesondere der Datenschutz der Daten von Schüler*innen, Lehrer*innen und weiterem Bildungspersonals. Es braucht neue und moderne Lehrmethoden, ein demokratisiertes Bildungssystem und genügend Geld für Ausstattung und Lehrpersonal. Deswegen setzen wir uns für eine Entbürokratisierung von Fördergeldern im bildungspolitischem Bereich ein.

ARTIKEL ZU BILDUNG

POSITIONEN

Das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist in einem fürchterlichen Zustand. Es ist geprägt von Idealen und Vorstellungen des letzen Jahrhunderts und fordert von Kindern und Jugendlichen Leistungen, die Schüler*innen überfordern statt fördern. Gerade deshalb setzen wir – die Jungen PIRATEN – uns für eine Umstrukturierung des deutschen Bildungssystems ein. Für uns muss die individuelle Entwicklung von Schüler*innen im Mittelpunkt stehen. Diese müssen den Freiraum haben, diese Entwicklung zu durchgehen, ohne von altbekannten Erwartungen oder möglichen Bestrafungen unter Druck gesetzt zu werden. Auch muss an Bildungseinrichtungen die Digitalisierung ernst genommen und vorangetreiben werden, dazu gehört auch insbesondere der Datenschutz der Daten von Schüler*innen, Lehrer*innen und weiterem Bildungspersonals. Es braucht neue und moderne Lehrmethoden, ein demokratisiertes Bildungssystem und genügend Geld für Ausstattung und Lehrpersonal. Deswegen setzen wir uns für eine Entbürokratisierung von Fördergeldern im bildungspolitischem Bereich ein.

Wir stehen für zeitgemäßen und realistischen Unterricht in allen Fächern sowie die für den technologischen Fortschritt. Gerade im Hinblick auf das unvorhersehbare Infektionsgeschehen während der Coronapandemie und als Prävention vor ähnlichen Situationen in der Zukunft gilt es, den Unterricht langfristig hybridfähig zu gestalten. So können auch krankheitsbedingte Ausfälle seitens der Lehrkräfte sowie der Schüler:innen kompensiert werden.

Wir können davon ausgehen, dass zukünftig immer mehr Informatiksysteme (z.B. das Internet) im Verborgenen arbeiten, sodass von den Betroffenen nicht erkannt wird, dass hinter einem Phänomen die programmgesteuerte Aktion eines Informatiksystems steckt. Neben gewünschten und erwartbaren Funktionen und Ergebnissen treten auch Phänomene auf, die oft unerklärlich bleiben oder zunächst unverständlich sind. Beispiele dafür sind gezielte Platzierung von Werbung mithilfe von Cookies oder die Verbreitung von Fake News in sozialen Medien durch Chatbots.

In der Grundschule ist die Hauptaufgabe, die Fähigkeiten, Interessen und Neigungen von Kindern aufzugreifen und sie mit den Anforderungen fachlichen und fachübergreifenden Lernens zu verbinden. Eine bewusste Teilnahme am Leben in unserer Gesellschaft, aber auch die konstruktive Mitgestaltung der Lebenswelt, setzen zunehmend informatische Kompetenzen voraus

Zur Teilhabe in der digitalen Welt müssen alle Schüler:innen über informatisches Grundwissen verfügen. Daher müssen in der Primarstufe verbindliche Angebote einer informatischen Allgemeinbildung verankert werden.

Für die Sekundarstufe I und II muss Informatik im Lernbereich Naturwissenschaften verpflichtendes Unterrichtsfach werden. Erforderlich ist hier im Lehrplan die reflektierte Nutzung von Informatiksystemen zu favorisieren. Ein grundlegendes Verständnis der Funktionalitäten gibt Einblick in die Wirkungsweisen digitaler Medien und macht deutlich, welchen spezifischen Beitrag Informatiksysteme gegenüber anderen Medien leisten können. Somit trägt die informatische Bildung wesentlich zu einer zeitgemäßen digitalen Bildung bei.

Aus unserer Sicht ist die von der Landesregierung vorgenommene Einführung eines Kernlehrplans zu begrüßen, aber weiterhin bleibt die Stundenvorgabe für das Fach Informatik deutlich hinter dem Bedarf. Der Stellenwert der Informatik muss deutlich angehoben werden.

Die Bildungseinrichtungen sind für die dortigen Schüler und Studenten ein prägender und umfassender Bestandteil ihres Lebens. Sie sind deswegen als Lebensraum der Lernenden zu begreifen, dessen Gestaltung und Nutzung ihnen stets offen stehen muss. Eine demokratische Organisation der Bildungseinrichtungen soll den Lernenden, genau wie den anderen Interessengruppen der Bildungseinrichtungen, eine angemessene Einflussnahme ermöglichen. Auf diese Weise werden demokratische Werte vermittelt und vorgelebt, die Akzeptanz der Entscheidungen erhöht, sowie das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Bildungseinrichtungen gestärkt.

Das Finden, Verstehen, Bewerten und Verbreiten von Informationen in unterschiedlichsten Darstellungen wird in Zukunft immer wichtiger. Die Menge der frei verfügbaren Information ist bereits seit einigen Jahren größer, als sie ein einzelner Mensch vernünftig verarbeiten kann. Dementsprechend kommt der halbautomatischen Auswahl von Information – und dadurch dem Verständnis derselben – eine zunehmende Bedeutung zu. Das Verständnis der gefundenen Information wird einerseits durch die größere kulturelle Entfernung zu einigen der Autoren erschwert, gleichzeitig ergibt sich durch schnelle und umfangreiche Online-Nachschlagewerke die Möglichkeit, unbekannte Termini in Sekundenbruchteilen nachzuschlagen. Ein immer größerer Teil des zum Verständnis nötigen Wissens wird also nicht durch Allgemeinbildung geliefert, sondern bei Bedarf erworben.

Der Bewertung von Informationen kommt in einer Zeit, da die Verbreitung derselben faktisch kostenlos ist, eine große Bedeutung zu. Jede fähige Interessengruppe ist bemüht, ihre eigene Sicht der Welt auf so vielen Informationskanälen wie möglich zu verbreiten. Durch die vernachlässigbaren Kosten gelingt dies in einem viel größeren Maße als früher. Gleichzeitig wandelt sich die klassische journalistische Medienlandschaft, so dass einige der Aufgaben, die früher von professionellen Journalisten erledigt wurden, nun von jedem einzelnen Leser geleistet werden müssen. Noch dazu kommt, dass die natürliche Heuristik, einigen Darreichungsformen von Informationen mehr zu vertrauen als anderen, inzwischen durch Fortschritte in der Bild- und Videobearbeitung fast nutzlos geworden ist. Die (Werbe-)Psychologie arbeitet aktiv daran, Menschen auch unterbewusst zu beeinflussen. Hier muss Medienkompetenz auch für Musik sowie olfaktorische Reize geübt werden.